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Auflösungsklage und geordnete Liquidation

Wenn die Gesellschaft nicht mehr funktioniert, ist die geordnete Auflösung oft der geringere Schaden.

Warum dieser Schwerpunkt jetzt zählt

Wenn die Gesellschaft dauerhaft nicht mehr handeln kann, ist die Auflösungsklage manchmal der einzige Weg. Sie setzt voraus, dass ein wichtiger Grund vorliegt, etwa Zerrüttung oder Unmöglichkeit des Zwecks.

Kritische Klausel- und Konfliktpunkte

Kritisch sind die Belege für die Zerrüttung, die Alternativen zur Auflösung und die geordnete Liquidation. Ohne Vorbereitung droht ein Wertverlust während des Verfahrens.

Wie Sie sich vorbereiten

Für die Auflösungsklage sind Nachweise über die Beschlussblockade, die Zerrüttung und die wirtschaftlichen Folgen zu bündeln. Parallel werden Alternativen wie Ausschluss oder Verkauf geprüft.

Checkpunkte für die Prüfung

Chronologie der Zerrüttung und der wichtigen Blockaden dokumentieren.
Alternativen zur Auflösung sauber gegenüberstellen.
Liquidatorenauswahl und Zeitplan vorbereiten.
Interessen von Mitarbeitern, Kunden und Vertragspartnern mit einplanen.

Häufige Fragen

Ist die Auflösungsklage schnell?

In der Regel nicht. Sie ist ein Instrument für tief zerrüttete Fälle, in denen sich andere Wege verbrannt haben.

Kann sie parallel zur Ausschlussklage laufen?

Ja, häufig wird beides parallel geprüft und je nach Verlauf angepasst.

Diese Information ist eine erste Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Keine Frist, Erfolgs- oder Kostengarantie.